Sunday, 20 November 2016 08:09

So klappt es auch mit dem Lohn

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Lohnverhandlungen Lohnverhandlungen
Jeder möchte mehr Lohn. Aber oft scheitert es an den Fähigkeiten, sich verkaufen zu können. Ich erzielte jeweils Spitzensaläre.


Ich hatte mal ein Erlebnis


Ein Headhunter nannte mir den maximalen Lohn, den der potentielle Arbeitgeber bezahlen würde. Zum Schluss unterzeichnete ich einen Arbeitsvertrag mit 25‘000 pro Jahr mehr als die genannte Zahl. Auch bei der Forderung nach mehr Lohn war ich immer erfolgreich. Kein einziges Mal verliess ich die Verhandlungen ohne Zugeständnisse. Egal, ob Du Dich für eine Stelle bewirbst oder in Deiner aktuellen Position mehr Lohn möchtest, versuche es mit diesen Empfehlungen:


Vorbereitung


Setze Dich ins Bild

Wenn Du in ein Lohngespräch steigst, solltest Du Deinen Wert kennen. Wieviel verdienen Leute in ähnlichen Jobs? Wieviel verdienen Deine Kollegen? Branche, Arbeitsort, Erfahrung, sei objektiv, wenn Du vergleichst. Mittlerweile bietet das Internet viele Möglichkeiten, Informationen über übliche Saläre zu erhalten. Auch in der sonst verschwiegenen Schweiz. Frühzeitig

Viele Mitarbeiter warten das Qualifikationsgespräch ab, um ihre Lohnforderungen anzusprechen. In vielen Betrieben ist das zu spät. Die Qualifikation ist gemacht, die meist auch der Inut ist für die Lohnverteilung. Spreche Deinen Chef frühzeitig darauf an. Hab keine Angst

Angst ist eine schlechte Begleiterin. Sie verhindert, dass Du selbstsicher und überzeugend auftrittst. Wenn Du bei jedem Bewerbungsgespräch oder Lohndiskussion Angst hat, solltest Du Dir eventuell professionellen Rat holen.


Das Gespräch


Emotionen

Enthusiasmus ist angebracht, wenn es um Deine Leistung geht. Aber nicht überheblich. Ansonsten solltest Du Deine Emotionen im Griff haben. In Bewerbungsgesprächen oder Lohnverhandlungen ist Sachlichkeit gefragt. Fakten
Bleibe bei Fakten. Mache Dir Notizen, wie Du dem Unternehmen hilfst, welchen Nutzen Du ihm gegeben hast oder geben kannst. Mit dem Value Proposition Canvas zu arbeiten finde ich einen guten Ansatz. Bandbreite
Viele geben den Tipp, eine genaue, möglichst hohe Nummer zu nennen, da man sowieso runtergehandelt werde. Ich gab jeweils eine Bandbreite an, mit dem gewünschten Salär als untere Grenze. Psychologisch erscheint dem Chef die untere Grenze weniger hoch, wenn er daneben eine hohe andere Zahl sieht. Aber Deine Forderung muss überzeugt klingen. Ehhh und Ähhh sind in diesem Moment verpönt.

Intuition

Ist Dein Gegenüber an Dir interessiert? Versucht sie oder er gar, Dir die Firma schmackhaft zu machen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, über Geld zu sprechen.


Wenn Du keine Einigung erzielst


Verlange mehr Zeit

Wenn Dir das Angebot zu tief erscheint, verlange Bedenkzeit. Sogar in Bewerbungsgesprächen gibt Dir das einen seriösen Anstrich. Du kannst Dir, wenn Du die Stelle dennoch antreten willst, eine Begründung überlegen, wieso Du die Stelle dennoch willst. Das ist wesentlich schlauer, als nach erfolgloser Lohnforderung dennoch gleich zuzusagen.

Alternativen

Hast Du Alternativen? Ein besseres Firmenauto? Irgendwelche andere Benefits? Wenn ich spürte, dass ich in der Firma an der oberen Lohngrenze anstosse, konnte ich so oft noch ein paar nette Benefits herausholen. Beispielsweise eine partielle Finanzierung einer Weiterbildung.

Sag auch mal Nein

Ja, ich sagte oft Nein. Aber ich konnte es mir leisten. Das kann nicht jeder. Aber weglaufen ist oftmals besser, als einen Job anzunehmen, in dem man nie und nimmer glücklich sein wird. Hast Du zusätzliche Tricks, wie Du mehr Lohn bekommst? Die Leser dieses Blogs werden Dir dankbar sein.

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